18.09.2025 - 3 Bericht des Vorsitz, Anfragen der Gemeindevertr...

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Wortprotokoll

  • Glasfaserausbau: Im Moment ruhen die Arbeiten, es ist nicht bekannt wann die Arbeiten weitergehen. Leitungen wurden schon verlegt. Mängel sind vorhanden, die bei der Abnahme vorgelegt werden.
  • Reparatur Pflaster Gehmkow: Arbeiten sind abgeschlossen. Es gibt Probleme mit dem abfließenden Regenwasser bei Starkregen. Das Wasser fließt nicht in den Augraben, sondern in ein nicht bebautes Grundstück eines Anwohners. Das Grundstück liegt neben dem Augraben.  Firma Schmitz ist schon informiert, sie wird durch das Ziehen eines kleinen Grabens links der Straße das Problem beheben.
  • Reparatur Dorfstraße Gehmkow: bei der Hausnummer 30:  Arbeiten sind abgeschlossen.
  • Straßenmarkierung Abzweig Törpin nach Sarow: Seit der letzten GV-Sitzung v. 19.06.2025 wurde immer noch keine Markierungen vorgenommen. Ordnungsamt teilte mit, das der Kreis den Auftrag kennt und die Arbeiten noch im diesen Jahr ausführen werden. Zwischenzeitlich wurden am Rande der Kreisstraße Markierungen vorgenommen, aber nur ein Teil. Die Arbeiten sind somit unvollständig.
  • Reparatur Gehweg Sarow vor und neben der Lebensmittelquelle: Ausführung des Auftrages ist erledigt. Herr Erdmann und Herr Wellenbeck haben zur Verhinderung der Nutzung des Gehweges durch PKW´s und Lieferdienste zwei Blumenkübel aufgestellt. Der Platten-/Gehweg wurde auch in diesem Bereich saniert. Die Platten wurden aufgenommen, der Untergrund egalisiert und die aufgenommenen Platten wurden wieder eingesetzt. Herr André Jahnke hat den Auftrag für die Gemeinde kostengünstig erledigt. Herr Jahnke hat die nur Stunden über die Gemeinde abrechnet. Material wurde direkt über bei der Firma Dieckhoff gekauft.
  • Reparatur Straße zwischen Ganschendorf und Gehmkow: Es liegt eine Kostenschätzung von ca. 37.700,00 € durch Frau Kruse und Müller vom Bauamt des Amtes Demmin Land vor. Für die aktuelle Preisanfrage einer Oberflächenbehandlung wurden Firma MOT GmbH aus Röbel angefragt. Firma MOT hat ein Vorschlag zur Sanierung in einer besseren Version und würde zur genauen Mengenermittlung die Schadstellen bei einem Vororttermin aufnehmen. Geld wurde für diese Maßnahme nicht im Haushalt eingeplant.
  • Straßenbeleuchtung: Das unterbrochene Kabel in Sarow zur letzten Laterne an der Bushaltestelle in der Nähe v. Haus Witt wurde jetzt auch repartiert. Firma Kommesker hat den Auftrag ausgeführt und für diesen Straßenbauabschnitt eine Rechnung in Höhe von 3.450,00 € ausgestellt.
  • Straßenbeleuchtung Gehmkow: Die Leitungen zur neuen Straßenbeleuchtung in der Dorfstraße in Gehmkow sind gelegt. Die unterirdischen Hausanschlüsse werden durch die EDIS noch ausgeführt, dadurch sind dort die Gruben noch geöffnet. Wir haben ein Angebot über 3 Straßenlaternen bekommen, das allen Gemeindevertretern durch Herrn Wellenbeck per Mail bekannt gemacht worden ist.  Die Baumaßnahmen wurden beschlossen. Anfrage: Sollen wir die Lampen installieren und bestellen? Alle anwesenden Gemeindevertreter bejahten die Anfrage zu Installierung und Bestellung. Besonderheit an diesen Lampen, Licht scheint nur auf die Straße, nur ganz wenig an die anliegenden Häuser und in den Himmel (Thema Lichtverschmutzung). Projekt: insgesamt 10.000,00 €.
  • Schule: Derzeit hatten wir einen Rohrbruch am Wasser-Hausanschluss-Schacht vor der Schule, der nur provisorisch geflickt wurde. Es lag ein Kostenvoranschlag der GKU zur Erneuerung des Schachtes in Höhe von 2.200,00 € vor. Die Gemeinde sollte die Kosten zur Erneuerung des Schachtes tragen, was Herr Wellenbeck verweigerte. Die Kosten zur Erneuerung war Thema der letzten Vorstandssitzung der GKU. Am 11.09.2025 teilte die GKU Herrn Wellenbeck mit, dass der neue Schacht mit neuen Anschlussleitungen kostenfrei installiert wird. Die Arbeiten am Schacht wurden Anfang 38. KW abgeschlossen.
  • Beschilderung Ganschendorf: Das Ortseingangsschild am Ortsrand von Ganschendorf, von Gehmkow kommend, ist installiert. Es wird noch ein 30er Schild gestellt, damit alles wieder stimmig ist. Im Bereich der Senke hat Herr Erdmann zwei Verkehrsschilder aufgestellt, Hinweis holprige Wegstrecke. Weitere Beschilderungen im Dorf Ganschendorf werden in den nächsten zwei Wochen erfolgen. Sackgassenschild in der Dorfstraße mit einer zusätzliche Tonnenbegrenzung auf 5,5to, ausgenommen Landwirtschaftlicher Verkehr. Hinweis für die Beschilderung Versorgungsfahrzeuge dürfen nicht fehlen.
  • Weitere Beschilderung: Ein Spielstraßenschild am Abzweig Dorfstraße Sarow zur Kita/Turnhalle wird aufgestellt. Ein Einfahrt-Verbot-Schild in Sarow am Park muss aufgestellt werden, da Anwohner mit ihren PKW in den Park fahren um dort zum kleinen Spielplatz gelangen.
  • Spiel- und Begegnungsplatz in Sarow: Ende Juni 2025 haben Herr Rohde und Herr Wellenbeck das Projekt der Kommission LEADER in Dargun vorgestellt. Es war die erste Präsentationsrunde. Mittlerweile wurden 3 Präsentationen mit jeweils 6 Projekten präsentiert. Die Kommission berät nun, wertet aus und wählt dann aus. Ein Ergebnis ist laut Herrn Bull nicht vor Anfang November 2025 zur erwarten.
  •  Sporthalle und Sportplatz Sarow: Am 10.09.2025 hat der Vorstand des SV Traktor Sarow den neuen Nutzungsvertrag unterschrieben. Ein Jahr Planung und mehrmalige Treffen waren dafür nötig, der die Belange der Gemeinde und des Vereins maximal berücksichtigt.

 

  • Windkraft: Am 27.05.2025 haben wir schon erfahren, dass im Büro des Regionalen Planungsverbandes zur Planung zukünftigen Potentialflächen, der Planentwurf der Verbandsversammlung erst am 18.09.2025 vorliegt. Am 18.09.2025 tagte der Verband.
  • STALU:  Am 27.03.25 hat die Gemeindevertretung Sarow das Einvernehmen gem. §36BauGB zum Antrag auf Erteilung einer Genehmigung nach BlmSchG zur Errichtung von 5 Windenergieanlangen an den Flurstücken 442, 453 der Flur 1 und den Flurstücken 6,9,10 de Flur 5, Gemarkung Sarow, mehrheitlich versagt. Begründung: Planentwurf liegt nicht vor – keine Entscheidung des Planungsverbandes – es fand keine Anhörung der Gemeinde statt – es wurde noch kein Verfahren zur geänderten Planung „Teilfortschreibung RREP“ durchgeführt – gesamten Prozess abwarten und begleiten. Die Begründung wurde dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umweltschutz mitgeteilt. Am 04.09.25 erreicht uns die E-Mail, dort teilte uns das STALU mit, das von uns versagte gemeindliche Einvernehmen ersetzen zu wollen. Wir werden gebeten, dazu eine Stellungnahme abzugeben. Das STALU wurde mitgeteilt, dass unsere mehrheitliche Rechtsauffassung unverändert bleibt.  Begründung zum Beibehalt wird im Oktober 2025 zur Stellungnahme ergänzt. 
  • Haushalt 2026/2027: In den letzten Wochen hat Herr Wellenbeck mit den einzelnen Resorts im Amt und mit der Feuerwehr den Finanzbedarf für den Doppelhaushalt 2026/2027 ermittelt und der Finanzbuchhaltung zur Verfügung gestellt. Daraus hat Frau Hartwig im Amt einen Haushalt für die nächsten 2 Jahre gebastelt und mit mir dann soweit abgestimmt, dass er am 23.9.2025, also nächste Woche dem Finanzausschuss der Gemeinde präsentiert werden kann und dann, nach möglicher Veränderung, zur nächsten Gemeindevertretersitzung beschlossen wird.                 Ich möchte nicht zu viel vorweggreifen, aber mit zwei Schwierigkeiten hatten wir zu kämpfen: Laut Bekanntgabe des Städte- und Gemeindetages MV sinkt in 2026 die Schlüsselzuweisung an die Gemeinden durch das Land um 263 € pro Einwohner.
    Das ist ein Minus von ca. 35%. In 2027 wird das Minus ungefähr 240 € per Einwohner betragen, ca. 31% Minus bezogen auf die sogenannten Orientierungsdaten aus 2024, mit den die Kommunen bisher für 2026/2027 planen durften.                                                                                                           Gleichzeitig gilt es festzuhalten, dass die Gemeinde Sarow für die Kinderbetreuung in der Kita jährlich 140.000 € bezahlt. Vor dem Hintergrund, dass aus Sicht des Städte- und Gemeindetages die Kitabetreuung Ländersache ist und Kommunen damit nicht belastet werden sollten erscheint die aktuell in MV noch geltende Regel, - freie Kita für alle Bürger unabhängig vom Einkommen -, mehr als fragwürdig.                          Zu lustig das klingt, - wir haben in 2025 mehr Geld eingenommen und auch mehr Geld eingespart als geplant. Aufgrund von erhöhten Gewerbesteuereinnahmen und, weil wir vorsichtig gehaushaltet haben und bspw. die Zuwendungen aus dem EEG nicht ausgegeben haben, haben wir voraussichtlich einen Geldbestand von ca. 600.000 € zum Jahresende 2025. In den Haushalt 2025 wurde von der vorherigen Gemeindevertretung einen Geldbestand in Höhe von ca. 480.000 € zum Jahresende 2025 geplant. Unsere Planung für 2026 / 2027 berücksichtigt in den geplanten Ausgaben den zu erwartenden höheren Geldbestand, - die Stelle im Landkreis betrachtet diesen Haushalt als „genehmigungspflichtig“, weil der Landkreis nicht die aktuellen Zahlen berücksichtigt, sondern die Planzahlen, die in 2023 festgelegt wurden. Deshalb geben wir in 2026 deren Ansicht nach zu viel Geld aus. Mit Frau Hartwig haben wir einen Weg gefunden, wie wir damit verfahren werden. Das wird im Finanzausschuss erörtert. Den Haushalt für 2026/2027 werden wir am 25.11.2025 in der nächsten Gemeindevertretersitzung, - der Termin steht schon fest -, beschließen.